Church served the Furstengeschlecht

Kirche diente dem FurstengeschlechtDie Kirche diente dem Furstengeschlecht als Begrabnisstatte. Von der Festung und vom Bojarenpalast sind bisher nur so geringe Reste aufgedeckt worden, dab uber ihre Gestalt keine Aussage gemacht werden kann. Die kleine Kirche blieb als einziges Bauwerk erhalten. Drei Bauperioden sind zu unterscheiden. Im 11 Jh. wurde eine kleine, kreuzformige Kuppelkirche errichtet, die dem hl. Nikolaus geweiht war. Sie bildet heute den Ostteil der Kirche. 1259 erweiterte man die Kapelle um einen zweigeschossigen Anbau, der mit einer Kuppel auf einem achteckigen Tambour uberhoht wurde. Das tonnengewolbte Untergeschob war als Grabraum fur den Fursten bestimmt.

Die Arkosolien an den Seitenwanden enthalten die Graber des Stifters und seiner Gemahlin. Das Obergeschob diente offenbar als Herrschaftskirche. Der alte Zugang, vielleicht unmittelbar in den Palast fuhrend, hat sich nicht erhalten.

Heute fuhrt eine Treppe aus der im 19. Jh. hinzugefugten Vorhalle in den oberen Kapellenraum. Verstandlich wird die schlichte architektonische Gestaltung, wenn man die Wandmalereien, die samtliche Wande und Gewolbe der Innenraume uberziehen, als ursprunglichen Bestandteil der architektonischen Konzeption anerkennt. Der Ostteil besab schon im 11.Jh. einen reichen Freskenschmuck, von dem sich allerdings nur geringe Reste erhalten haben. Bei der Erweiterung durch Kalojan 1259 stattete man das gesamte Gebaude mit neuen Wandmalereien aus, die in einer pastosen Tempera-Technik ausgefuhrt wurden. Das umfangreiche ikonographische Programm umfabt Bilder der Gottesmutter zwischen den Erzengeln, den Pantokrator, Berichte aus den Evangelien und Geschehnisse aus der Legende des hl. Nikolaus. Besonders eindrucksvoll in ihrer Realistik erscheinen die Bildnisse des Stifterpaares und des Zaren Konstantin Asen und seiner Frau. An den Bildwerken von Bojana waren zwei Maler (wie man aus abweichenden kunstlerischen Handschriften ersehen kann) beteiligt.

Sie verstanden es, Elemente der byzantinischen Tradition mit westlichen Einflussen zu einem eigenen bulgarischen Stil zu verbinden, sie arbeiteten jedoch nicht nur nach Musterbuchern (wie im Mittelalter allgemein ublich), sondern beobachteten auch das Leben in ihrer Umwelt.

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