The St Mary’s Church

Die Marien-KircheEin Kreuzkuppelbau mit den bescheidenen Ausmaben von 10 m Lange und 9 m Breite aus dem Anfang des 12.Jh. hat sich in der Johannes-Bogoslow-Kirche im Ze-menkloster erhalten. Als Baumaterial wurde Tuffstein verwendet. Lediglich die Bogen der Wandnischen und die Bogenreihe im Tambour bestehen aus Ziegeln. Der Baukorper erscheint von auben kubisch geschlossen. Die drei Apsiden erstrecken sich bis unter den Ansatz des Daches, das die Kirche vollstandig uberspannt.

In der Grundribgestaltung wie im auberen Erscheinungsbild ahnelt diese Kirche russischen Sakralbauten des Wladimir-Susdaler-Gebietes aus der gleichen Zeit. Diese Verwandtschaft durfte jedoch zufallig sein und sich aus ahnlichen Bautraditionen erklaren. Die Marien-Kirche in der Festung Stenemachos in der Nahe von Assenowgrad, die Iwan II. Asen Anfang des 13.Jh. bei der Wiederherstellung dieser Burg errichten lieb, ist in ihren Ausmaben (Lange 18 m) den zuletzt genannten Bauten uberlegen. Es handelt sich wie in Boja-na um eine zweigeschossige Anlage, die wohl gleichzeitig als Begrabnisstatte und als Kirche genutzt wurde. Das Untergeschob besteht aus einem Narthex mit einem seitlichen Eingang und einem daran anschliebenden rechteckigen, durch zwei auf Wandvorlagen ruhenden Bogen gegliederten Saal. Den Ostabschlub bildet hinter zwei freistehenden Pfeilern ein Altarraum mit rechteckiger Apsis. Das Obergeschob besitzt die gleiche Raumeinteilung, nur ist hier die Apsis innen halbrund und auben polygonal ummantelt.

Uber der Mitte des Naos erhebt sich eine Kuppel, und uber dem Narthex wurde ein wuchtiger, nach allen vier Seiten offener Glockenturm errichtet. Gleichfalls als Saalkirche wurde die Kirche der Erzengel Michael und Gabriel in Nessebar im 13.Jh. erbaut. Nessebar ist besonders reich an sakralen Bauwerken des 14.Jh. Uberwiegend wird jedoch der traditionelle mittelbyzantinische Typ der Kreuzkuppelkirche mit vier freistehenden Pfeilern oder Saulen verwendet.

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