By contrast, the Blessed Mother Church lives

Dagegen labt die Gottesmutter-KircheDab auch in dieser Kirche Anregungen aus dem romanischen Westen verarbeitet wurden, erkennt man an dem kubischen Unterbau der Kuppel, der in dieser Form im byzantinischen Bereich nicht vorkommt. Wahrend plastischer Schmuck am Kirchengebaude nur in bescheidenem Umfang angebracht worden ist, tragen die Innenwande figurliche Fresken von bedeutender Qualitat. Der Exonarthex und der westliche Glockenturm entstammen einer spateren Bauperiode. Sie sind wohl erst im 14.Jh. hinzugefugt worden. Im 13. Jh., als Rubland und Bulgarien unter dem Mongolensturm zu leiden hatten und das Byzantinische Reich durch die Kreuzfahrer eine schwere Niederlage erlitten hatte, war Serbien das einzige osteuropaische Land, in dem noch die materiellen Voraussetzungen bestanden, aufwendige Kultbauten zu errichten. Wahrend noch im12.Jh. byzantinische Kunstler angeworben werden mubten, um an der Ausgestaltung serbischer Kirchen mitzuwirken, wurde nun das Land an der Raska zu einem kunstlerischen Zentrum ersten Ranges. Ohne die Denkmaler der serbischen Malerei des 13. und 14. Jh. ware nicht nur die ostkirchliche Kunst um ein wesentliches Kapitel armer, sondern es wurden uns auch Meisterwerke fehlen, die zu der allerersten europaischen Qualitat gehoren.

Der transparente Stil der Komnenenzeit steigert sich hier zu einem kraftvollen, durch leuchtende Farben akzentuierten Ausdrucksstil, der schon Gestaltungsmittel der italienischen Fruhrenaissance vorwegnimmt, die ihrerseits auch Anregungen aus diesem Kunstkreis aufgreift. Unter UroS’ I. Sohn Milutin erreichte Serbien seine grobte Machtentfaltung. Der Staat breitete sich nach Suden hin aus und schlob mit Makedonien nun auch vormals byzantinische Gebiete mit ein. Damit verstarkte sich erneut der byzantinische Kultureinflub.

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