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Vorlaufer dieserDie groben Sandsteinquader werden horizontal durch zwei Ziegelreihen und vertikal durch eine Ziegelreihe voneinander abgesetzt. Auch die Fensterrahmen, die Bogen und der Tambour bestehen aus rotem Ziegelmauerwerk. Die erzielte Wirkung ergibt einen glucklichen Gleichklang zwischen dem monumentalen Aufbau und dem dekorativen Schmuck. Bauplastik ist an dieser Kirche nur sparsam verwendet worden. Die Saulenkapitelle gehen noch auf romanische Vorbilder der Raska-Schule zuruck. Bei der Ausstattung, die gegen 1321 erfolgte, gelang es den Freskenmalern, die technischen und asthetischen Probleme, die durch die schmalen Mauerflachen und die engen Raumschachte gegeben waren, befriedigend zu meistern.

Diese letzte Phase der Monumentalmalerei des Milutin-Stiles zeichnet sich durch eine dynamische Figurengestaltung und eine erregte Dramatik der Szenen aus. Die besten Malereien, die dem Hauptmeister zugeschrieben werden, befinden sich in den oberen Zonen des Naos und im Narthex. Hier sind an der Westwand das schon erwahnte Stifterbild und der Stammbaum der Nemanji-den-Dynastie untergebracht. Der Exonarthex, der schon durch die Mauertechnik von der Kirche abweicht, wurde zu Ende des 14.Jh. hinzugefugt.

Der Ikonostas stammt aus dem Jahre 1621. Erst durch seinen Einbau wurde der Lichteintritt in den Mittelraum beeintrachtigt, so dab die Kirche heute dunkler erscheint als es der ursprunglichen Planung entsprach. Nur wenig spater entstand die Klosterkirche zu Decani (1327-1335), eine Stiftung des Konigs Stefan Uros III. Decanski und seines Sohnes Stefan Dusan. Die Kirche war als Begrabnisstatte fur beide Herrscher bestimmt. Als Architekten und Maler sind Kunstler byzantinischer und serbischer Herkunft bezeugt, die vorher sowohl im Auftrag der orthodoxen als auch der katholischen Kirche gearbeitet hatten. Der Unterschied zu den Bauwerken der Milutin-Schule ist schon in der Grundribgestaltung unubersehbar. Im Grunde genommen handelt es sich um eine dreischiffige Basilika mit zweischiffigem Querhaus, breitem Altarraum und grober halbrunder Hauptapsis, der sich die Nebenapsiden an den Seitenkapellen und am ostlichen Abschlub des Querhauses deutlich unterordnen.

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